Ökologisch-Botanischer Garten der Universität Bayreuth

Der Ökologisch-Botanische Garten der Universität Bayreuth, abgekürzt ÖBG Bayreuth, ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Universität Bayreuth. Er wurde 1978 gegründet und umfasst mittlerweile eine Fläche von 16 Hektar, dazu kommen noch etwa 8 Hektar Versuchsflächen. Im Ökologisch-Botanischen Garten wachsen über 10.000 Pflanzenarten. Eine Besonderheit des Gartens ist, dass die Pflanzen darin größtenteils nach ökologischen Gesichtspunkten in naturnah gestalteten Pflanzengesellschaften gruppiert sind. Der ÖBG bietet zudem Möglichkeiten für ökologische Freilandforschung.

m Freigelände ist die Vegetation der gemäßigten Zonen Asiens, Amerikas und Europas zu sehen. Die Pflanzen sind so angeordnet, dass ein Eindruck von den Wäldern und Prärien Nordamerikas, der Pflanzenwelt Ostasiens oder den Steppen Zentralasiens und Osteuropas entsteht.

In dem etwa zwei Hektar großen Nutzpflanzengarten gibt es zahlreiche Arten und Sorten von Getreide und Gemüse sowie Faser-, Färbe- und Heilpflanzen. Auf der großen Streuobstwiese sind mehr als hundert Obstsorten zu finden. Daneben sind Sträucher gepflanzt, die Beerenobst und Wildfrüchte liefern.

Die sieben Schaugewächshäuser haben zusammen eine Fläche von 6000 m², darin wachsen etwa 5000 Pflanzenarten. Eine Besonderheit ist das Gewächshaus für tropische Hochgebirgspflanzen. In anderen Gewächshäusern gedeihen Pflanzen der tropischen Tieflandregenwälder, der Mangroven, Trockenwälder oder des Lorbeerwalds der Kanarischen Inseln.


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