Hans-Baluschek-Park

Der Hans-Baluschek-Park, ursprünglich Priester-Pape-Park, ist ein Park am Rande des Schöneberger Südgeländes im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Der 2002 fertiggestellte[1] Park besteht im Wesentlichen aus drei Elementen: großen Wiesenflächen, einem 1,5 Kilometer langen Weg und vier gestalteten Plätzen entlang des Weges.

Der Park verläuft in Nord-Süd-Richtung entlang der ehemaligen Trasse der Berlin-Dresdener Eisenbahn (heute: S-Bahnlinien S2 und S25) zwischen den S-Bahnhöfen Priesterweg und Südkreuz (ehemals: Papestraße). Er wird im Osten von der Trasse der S-Bahn begrenzt und im Westen von Kleingartenkolonien. Der Park hat eine durchschnittliche Breite von weniger als 50 Metern und eine Fläche von sieben Hektar.

Der Park läuft entlang eines vier Meter breiten und 1500 Meter langen asphaltierten Weg und vier Plätzen entlang des Weges, die jeweils einem Thema gewidmet sind und entsprechend gestaltet sind:

– Platz des Spiels,
– Platz des Picknicks,
– Platz des Sonnens und
– Platz des Sports.

Diese erlauben einen Blick auf das übrige Schönebeger Südgelände und die Silhouette des Berliner Südens. Neben den Plätzen gibt es diverse Trockenwiesen. Die Vegetation besteht im Wesentlichen aus Robinien und Birken. Da der Hauptweg des Parks gerade, eben und glatt asphaltiert ist, erfreut er sich einer großen Beliebtheit unter Inline-Skatern und Radfahrern. Der Stadtzeitung zitty zufolge allerdings verhindert die hohe Zahl an Familien mit kleinen Kindern im Park wirklich sportliches Inlineskaten. Laut Planung soll er Teil eines durchgehenden Weges für Radfahrer vom Potsdamer Platz bis zum Schöneberger Südgelände werden. und damit langfristig Teil des Radfernwegs Berlin–Leipzig.


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