Fürstlicher Park Inzigkofen

Der Fürstliche Park Inzigkofen ist ein Landschaftsgarten aus der Romantik mit kulturhistorisch bedeutsamer Gartenarchitektur. Er wurde bei Inzigkofen westlich der hohenzollerischen Kreisstadt Sigmaringen 1811–1829 auf Veranlassung von Fürstin Amalie Zephyrine, auch „Prinzessin von Paris“ oder „Retterin des Hauses Hohenzollern“ genannt, zu beiden Seiten der Donau angelegt.

Das 25 Hektar große Parkgelände ist im Besitz des Fürstenhauses Hohenzollern und wird seit Jahren in ehrenamtlicher Arbeit vom Schwäbischen Albverein Inzigkofen betreut. Am Steilhang zur Donau ist das Gelände – in dem auch prähistorisch besiedelte Höhlen liegen – durch schmale Wege, Brücken und einige Aussichtspunkte in die Felslandschaft integriert. Bekannt sind u.a. das Felsentor und die Teufelsbrücke über eine etwa 25 Meter breite Schlucht, deren Felswände nahe beim Ausgang des Donaudurchbruchs liegen. Das frühere Holzbrücklein wurde um 1895 aus Sicherheitsgründen durch eine elegant geschwungene Steinbrücke ersetzt. Unweit am Donauufer ist auch der senkrechte Amalienfelsen eine Sehenswürdigkeit.

Einen Holzsteg, 1940 von einer Pioniereinheit oberhalb des Amalienfelsens gebaut, riss am 27. Juni 1953 ein Hochwasser weg. Ein neuer Steg oder eine Brücke würde vor allem das linke Donauufer gegenüber dem Amalienfelsen besser an den Gesamtpark anbinden. Hier steht u.a. die Eremitage und das frühere „Fürstenhäusle“, die heutige Meinradskapelle. Dieser Teil des Parks ist heute verwildert. Eine bessere Bewertung bekam der Park rechts der Donau mit dem Amalienfelsen und seiner Allee, der Steinwiese, der Teufelsbrücke und im hinteren Park mit dem Aussichtspunkt Känzele und den Grotten. Diese 1841 von Amalies Enkel Erbprinz Karl Anton veranlasste Erweiterung und der Erwerb des Nickhofes brachten dem Park eine Vergrößerung mit weiteren Naturschönheiten. Hier sollten Sichtachsen geschaffen werden, um von der gegenüberliegenden Donauseite freien Blick bis zum Schloss Sigmaringen zu bekommen. Die Möglichkeit der Eintragung in das Denkmalbuch ist denkbar.


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